Mittwoch, 31. Oktober 2018

Wie wichtig ist der Mahlgrad bei Kaffeevollautomaten

Wie wichtig ist der Mahlgrad bei Kaffeevollautomaten


Kaffeevollautomaten garantieren noch keinen guten Kaffee, denn Kaffee ist immer eine Kombination aus:

·        Kaffeebohnen,

·        dessen Mahlgrad,

·        Dosierung pro Tasse

·        der Wasserqualität

·        dem Brühverfahren.

 

Somit ist bei dem Kauf eines Kaffeevollautomaten immer besonders auf die Brühgruppe und der Kaffeemühle zu achten.

 

Die Kaffeemühle und dessen Möglichkeiten den Mahlgrad exakt zu bestimmen hat Einfluss auf die Kaffeequalität. General gilt, je feiner der Mahlgrad, um so größer die Oberfläche des feinen Kaffeemehls, die wiederum die Aromaentfaltung positiv beeinflusst.

 

Da Kaffee ein Naturprodukt ist und auch die jeweilige Kaffeesorte aus unterschiedlichen Anbaugebieten stammen, ist es wichtig das die Kaffeemühle dabei auf alle möglichen Sorten einfach abzustimmen ist. Kaffeemühlen müssen auch mal keine Steine oder „harte“ Bohnen dabei verarbeiten können.

 

Der Mahlgrad bestimmt auch den Brühvorgang, auch hier gibt es eine Faustregel: Je feiner das Kaffeemehl, je länger ist die Extraktionszeit (Brühzeit). Dabei sollte die Brühzeit 24 Sek. nicht überschreiten, da sonst die Bitterstoffe in der Tasse Kaffee landen.

 

Somit es der Mahlgrad je nach Kaffeesorte so einzustellen, dass die Durchflussgeschwindigkeit und die Aromabildung aufeinander abgestimmt sind.

 

Bei dem Kauf von Kaffeevollautomaten muss daher grundsätzlich der Mahlgrad frei einstellbar sein. Jede Maschine sollte daher auch kalibriert werden.  Grundsätzlich gibt es zwei unterschiedliche Mahlwerke in den Kaffeeautomaten: Kegelmahlwerke und Scheibenmahlwerke. Durch die Auswahl der Mahlscheiben-Materialien (Keramik oder Edelstahl) wird auch die Wärmeentwicklung beim Mahlen und damit eine mögliche Auswirkung auf die Bohne beeinflusst. Überhitzt das Mahlwerk wirkt dieses sich negativ auf den Kaffeegeschmack aus.

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