Sonntag, 23. September 2018

Fehlentscheidung bei dem Kauf von Kaffeevollautomaten oder Glaskannen-Kaffeemaschinen

Kaffeevollautomaten versus Glaskannen-Kaffeemaschinen

Mittlerweile gehören Kaffeevollautomaten in Büros schon zum Standard. Ausnahmen bestätigen die Regel, so gibt es noch einige Bürogemeinschaften, die den ganzen lieben langen Tag den fertig gebrühten Kaffee in der Glaskanne auf der Warmhalteplatte  der Kaffeemaschinen stehen lassen. Der Qualitätsverlust ist bereits nach 1 Std. enorm, die Kaffeequalität wird auch nicht viel besser, wenn der Kaffee in Warmhaltekannen „geparkt“ wird. Der Kaffee aus solchen Kaffeemaschinen ist ausschließlich für den sofortigem Verzehr geeignet. Diese antiquierte Art Kaffee zu kochen ist auch nicht sparsam. Denn über 40 % Kaffee landen bei diesem Brühverfahren im Abguss. Aus brandschutztechnischen Gründen sollten solche Glaskannen-Kaffeemaschunen nicht mehr im Betrieb erlaubt werden. Genau aus diesen Gründen sind auch in vielen Betrieben bereits private Kaffeemaschinen verboten. Alles Energiefresser und Brandherde. Außerdem sind die Kosten für Personal auch nicht zu unterschätzen. Häufig bleiben Ordnung und Sauberkeit in der Betriebsküche auch auf der Strecke. Also, moderne Kaffeeautomaten, die bei Bedarf Tasse für Tasse den Kaffee frisch aufbrühen und dazu noch leckere Kaffeespezialitäten bieten, sind unterem Strich kostengünstiger als die Glaskannensysteme.

Nicht nur die versicherungstechnischen und kalkulatorischen Fakten sprechen gegen diese Mitarbeiter-Kaffeemaschinen. Auch der Geschmack ist ein eindeutiger Vorteil für gute Kaffee-Vollautomaten, die mit guten Bohnen gefüttert werden und bei denen das Wasser je nach Konsistenz optimal aufbereitet wird.

Mitarbeiter und Kunden wollen heutzutage auch im Büro auf Kaffee in Barista-Qualität nicht mehr verzichten. Für die kleine Auszeit zwischendurch darf es ruhig Genuss sein und nicht nur weg vom Arbeitsplatz.

Auch die Wahl eines Kaffeevollautomatens sollte gut bedacht werden. Hier sprechen viele Faktoren eine Rolle. Ein Fachmann kann Sie hier beraten. Und sprechen Sie nicht nur mit dem „Tchibo-“ oder „Melita“ -Mann, denn alle Röster versuchen ihre System zu vermarkten,es kann durchaus sein, dass genau ihr Betrieb einen anderen Kaffeevollautomaten benötigen. Bei einer Auswahl von über 400 unterschiedlichen Kaffeevollautomaten ist die Entscheidung nicht einfach.  Dazu kommen noch Wasserfilter- , Bezahlsysteme sowie eine reichhaltige Auswahl an Kaffeesorten. Die Folgekosten sollten bei der Betrachtung auch nicht außer Acht gelassen werden. 

Die Qualität der Tasse Kaffee hängt vom Mahlgrad, Brühsystem, Wasserqualität und-Temperatur sowie Zeit ab. Wasser alleine ist bereits eine Wissenschaft für sich. Es ist nicht nur Trägersubstanz und Hauptbestandteil im Kaffee, sondern bei der Zubereitung im Kaffeeautomat auch Extraktionsmedium für über 800 Aromakomponenten. Wasseroptimierung geht mit Filtersystemen - meist in Form von Filterkerzen, die zwischen Hahn und Brühgruppe geschaltet werden. Einer der Hauptaspekte ist die Verhinderung von Kalkablagerungen im Automaten und die Bereitstellung eines optimalen Kaffeewassers ohne störende Geschmackskomponenten wie z.B. Chlor. Bei Problemen mit Gipsbildung (es sind dann viele Kalzium- und Sulfationen im Wasser) bildet sich ein weißer Belag auf den Maschinenteilen - schlecht für die Automatenfunktion - und der pH-Wert des Wassers ist zu hoch für guten Kaffee. Bei einer ungünstigen Mineralienverteilung im Wasser kann mit entsprechenden  Filtersystemen der Mineraliengehalt in den optimalen Wert für die Kaffeezubereitung gebracht werden (meist Kalziumanteil verringert, Magnesiumanteil erhöht). Dadurch können sich die Aromen im Kaffee voll entfalten und die negativen Aspekte Bitterkeit und `pelziges Mundgefühl´ werden vermieden.

Wasserfilter mit Aktivkohle kommen zum Einsatz bei niedriger Karbonathärte oder wenn unerwünschte Geruchs-, Geschmacksstoffe, Partikel und Schwebstoffe im Wasser enthalten sind.

Auch wenn jeder meint, dass er, genau wie im Fußball, Kaffee- Experte ist, ist eine Beratung bei diesem Thema wichtig. Nur so lassen sich Fehlentscheidungen vermeiden und der Spaß- und Genussfaktor aus dem Kaffeevollautomaten bleibt erhalten. 


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