Montag, 28. Mai 2018

Coffee-to-Go-Becher und die Ökobilanz

Coffee-to-Go-Becher - besser als sein Ruf!

Immer wieder gibt es Kritik an Einwegbechern. Häufig wird Mehrweg-Geschirr für Events genutzt - der Umwelt zu liebe. Allerdings, ist es wirklich so? Einige Fakten, die für Einweg-Papierbecher sprechen:

Der Bedarf an Holz für die Jahresproduktion sämtlicher Coffee-to-go-Papierbecher, die in Deutschland verbraucht werden, wächst in finnischen Wäldern innerhalb von 8 Stunden nach. In deutschen Wäldern wächst mehr Holz nach, als verbraucht und geschlagen wird. Die Waldfläche wächst netto, nach Abzug sämtlicher Entnahmen, Ernteverluste, Rinde und Totholz jährlich um 15,3 Mio m².

Für die Herstellung von einem Papierbecher benötigt man ca. 100 ml Wasser. Damit kann man einen Mehrwegbecher nicht einzeln spülen! 0,01 % des gesamten Abfallaufkommens in Deutschland sind dem Coffee-to-go Becher zuzuordnen. Das entspricht etwa 0,25 % des Verpackungsaufkommens. Die Papierindustrie in Europa verbraucht fast 60 % der regenerativen Energie.

Ein hygienischer Fakt: Papier-Einwegbecher werden nach strengsten Hygienestandards gefertigt. Reste vom Vorbenutzer sucht man hier vergeblich!

Die Ökobilanz sieht somit für Einwegbecher/Coffee-to-Go-Becher nicht so schlecht aus, wie man vielleicht denkt.

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